Zahnimplantate
Dr. med. dent. Rüdiger Mintert berät Sie umfassend zum Thema Implantate.
Zahnersatz auf Implantaten ist die eleganteste und komfortabelste aller Zahnersatzlösungen. Implantatgetragener Zahnersatz sitzt perfekt und lässt sie vergessen, dass Sie künstliche Zähne im Mund tragen. Keine lästige Gaumenplatte steht zwischen Ihnen und Ihrem guten Geschmack bei einem schönen Essen. Kein „aufmüpfiges Gebiss“, dass sich beim Kuss zwischen Sie und Ihr Gegenüber drängt oder gar herausfällt. Auch sichtbare Metallteile wie bei herkömmlichen Klammerprothesen suchen Sie bei implantatgetragenem Zahnersatz vergebens. Kein Mensch wird glauben, dass Sie Zahnersatz tragen. Mit Zahnimplantaten sprechen, beißen, essen und küssen Sie so unbeschwert wie vor Ihrem Zahnverlust.
Dr. Rüdiger Mintert setzt als Spezialist für Implantologie auf eine ausgeklügelte 3D-Diagnostik und ein computerbasierte Implantat-Planung. Der Einsatz dieser hochmodernen Technologien hilft uns, bereits im Vorfeld der Implantation die optimale Position Ihrer Implantate zu bestimmen. Außerdem ermöglicht computernavigiertes Implantieren uns eine sehr gewebeschonende, schmerzfreie Behandlung „ohne Skalpell“. Namhafte Hersteller halten für uns eine große Auswahl an Implantattypen, Verbindungs- und Halteelementen bereit.
Welche Systeme und Verfahren letztendlich zum Einsatz kommen, hängt von Ihrer individuellen Mundsituation, Ihrem Knochenangebot und Ihrem Budgetrahmen ab.
Die Implantatversorgungen in der Praxisklinik Herne sind Teamwork. Unter einem Dach arbeiten bei uns der Spezialist für Implantologie, Zahnchirurg und Zahntechniker Hand in Hand zusammen. Dies sorgt für kurze Wege, optimiert die Abstimmung untereinander und verkürzt so die Behandlungszeit.
Was sind Zahnimplantate?
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Zirkonoxidkeramik, die es unter anderem in zylindrischer oder konischer Form gibt. Mit Zahnimplantaten bezeichnet viele aber auch die gesamte Implantat-Konstruktion. Diese besteht aus dem Implantatkörper, dem Implantataufbau (Abutment, Implantatpfosten) und der eigentlichen prothetischen Versorgung (Suprakonstruktion). Der Implantatkörper ersetzt die fehlende Zahnwurzel und ist von außen nicht sichtbar.
Neben den dreiteiligen Zahnimplantaten gibt es auch einteilige Implantate, die in der Praxisklinik Herne für endgültige Zahnersatz jedoch eher selten eingesetzt werden. Grundsätzlich lassen sich dreiteilige Implantate viel flexibler an die individuellen Anforderungen unserer Patienten anpassen.
Zahnimplantate bestehen aus drei Elementen: Implantatkörper, Abutment und Suprakonstruktion
Damit Implantat-Aufbau und Zahnimplantat „zusammenfinden“, werden sie mithilfe eines Abutments, einer Art Adapter, miteinander verbunden. Standardisierte Abutments aus Titan oder Keramik stehen uns in vielen Varianten für jeden Einsatzzweck zur Verfügung. Daneben können wir mithilfe von CAD/CAM individuelle Abutments für Sie herstellen. Meist werden die künstlichen Zähne auf die Abutments zementiert, doch sind auch durchgeschraubte Verbindungen denkbar.
Welche Zahnimplantat-Arten gibt es?
Es gibt eine nahezu unüberschaubare Vielfalt an Zahnimplantat-Typen auf dem Markt. In den allermeisten Fällen verwenden Deutschlands Implantologie-Spezialisten enossale Implantate, wobei enossal mit „innerhalb des Knochens“ übersetzt wird. Enossale Implantate werden also in den Knochen inseriert, wo sie fest mit ihm verwachsen. Dort bilden sie das sichere Fundament für Zahnkronen, Zahnbrücken oder Zahnprothesen.
So unüberschaubar das Angebot auf den ersten Blick wirkt – im Kern lassen sich Zahnimplantate nach fünf Kriterien einordnen. Die meisten Implantate kombinieren mehrere dieser Merkmale:
| Kriterium | Mögliche Ausprägungen |
|---|---|
| Aufbau | zweiteilig · einteilig |
| Form | Schraubenimplantat · Zylinder-/Hohlzylinderimplantat · Blattimplantat · Mini-Implantat |
| Material | Titan(legierung) · Keramik (Zirkonoxid) |
| Platzierung im Kiefer | enossal · subperiostal · transossal · zygomatisch |
| Zahnsituation | Einzelzahn · implantatgetragene Brücke · All-on-4/6 · Sofort-/Spätimplantat |
In der modernen Implantologie verwenden Spezialisten in den allermeisten Fällen enossale, schraubenförmige Implantate aus Titan – sie gelten als bewährter Standard für nahezu alle Versorgungen. Die übrigen Varianten kommen gezielt dann zum Einsatz, wenn die individuelle Situation es erfordert, etwa bei geringem Knochenangebot, hohen ästhetischen Ansprüchen oder einer Metallunverträglichkeit.
Unterscheidung nach Aufbau: ein- und zweiteilige Implantate
Einteilige Implantate
Bei einteiligen Implantaten sind Implantatkörper und Abutment „aus einem Guss“. Das Abutment ragt bei dieser Variante bereits während der Einheilung aus dem Zahnfleisch heraus. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko einer zu frühen Belastung, was sich ungünstig auf den Einheilungsprozess auswirken kann.
Einteilige Implantate haben einen kleineren Anwendungsbereich als zweiteilige, da ihnen die freie Kombinierbarkeit von Körper und Abutment fehlt. Bei bestimmten Indikationen sind sie dennoch eine sehr gute Lösung: Die vergleichsweise kostengünstigen einteiligen Implantate setzen wir häufig zur Befestigung von provisorischem Zahnersatz oder für den Ersatz kleinerer Zähne ein.
Zweiteilige Implantate
Die am häufigsten verwendeten Implantate sind zweiteilig. Sie bestehen aus dem Implantatkörper und dem Implantataufbau (Abutment).
Der Implantatkörper ist der Teil, der in den Knochen eingebracht wird und dort die Funktion der Zahnwurzel übernimmt. Nach der vollständigen Einheilung wird er mit dem Abutment verbunden – entweder durch Verschrauben oder Zementieren. Das Abutment bildet die Schnittstelle zwischen dem Implantatkörper und dem sichtbaren Zahnersatz (Suprakonstruktion).
Neben standardisierten, konfektionierten Aufbauteilen setzen wir in der Praxisklinik Herne auch individuelle Abutments ein, die mithilfe hochmoderner CAD/CAM-Systeme gefertigt werden. Durch die freie Kombinierbarkeit von Implantat- und Abutmenttypen lassen sich mit zweiteiligen Implantaten sehr individuelle Behandlungskonzepte umsetzen.
Unterscheidung nach Implantatform
Schraubenimplantate
Schraubenimplantate mit Gewinde sind die in der modernen Zahnmedizin am häufigsten eingesetzten Implantate. Durch ihre Form verbinden sie sich besonders stabil mit dem Knochen und eignen sich für nahezu alle zahnärztlichen Anwendungen.
Herkömmliche Schraubenimplantate werden in ein zuvor in den Knochen gefrästes Loch in Normgröße eingeschraubt. Andere Typen verfügen über ein selbstschneidendes Gewinde und können ohne vorherige Lochfräsung direkt in den Kieferknochen eingedreht werden. Das macht den Eingriff noch schonender, als er dank der computernavigierten Implantologie ohnehin schon ist.
Zylinderimplantate
Zylinderimplantate sind – wie der Name sagt – zylindrisch geformt und bieten ebenfalls eine gute Stabilität. Sie kommen vor allem dann infrage, wenn ausreichend breiter Kieferknochen vorhanden ist und eine Schraubenform nicht optimal passt.
Hohlzylinderimplantate
Hohlzylinderimplantate haben kein Gewinde, sondern werden mit leichten Klopfbewegungen in den Kieferknochen eingebracht. Auch hierfür schafft der Zahnarzt zunächst einen Hohlraum in Normgröße. Ihr Vorteil liegt in der relativ großen Kontaktfläche zum Knochen. Allerdings wird der Knochenanteil im Inneren des Zylinders schlechter durchblutet. Aus diesem Grund ist das Hohlzylinderimplantat nur in ausgewählten Fällen die bessere Lösung.
Blattimplantate
Blattimplantate haben eine flache, längliche Form und werden vor allem bei schmalem Kieferknochen eingesetzt. Sie sind eine Alternative für Situationen, in denen klassische Schraubenimplantate nicht möglich sind, kommen heute insgesamt aber nur noch selten zum Einsatz.
Mini-Implantate
Mini-Implantate, auch Schmalkieferimplantate genannt, haben mit durchschnittlich 2,3 mm einen deutlich geringeren Durchmesser als Standardimplantate (ab 3 mm). Sie sind einteilig aufgebaut, um trotz der geringen Größe eine gute Stabilität zu gewährleisten. Auch das Material trägt dazu bei: Anders als herkömmliche Implantate bestehen Mini-Implantate nicht aus Reintitan, sondern aus etwas stabileren Titanlegierungen. Diese Verstärkung ist wichtig, weil die Mini-Implantate weniger tief im Knochen sitzen und dadurch stärker belastet werden.
In Herne setzen wir Mini-Implantate häufig zur Befestigung von Vollprothesen oder für den Ersatz kleinerer Frontzähne ein. Als sogenannte „Interimsimplantate“ (Zwischenimplantate) können sie auch den Sitz provisorischer Brücken und Prothesen verbessern.
Mini-Implantate sind weniger flexibel einsetzbar als herkömmliche Implantate und nur bei bestimmten Indikationen angezeigt. In ihrem Anwendungsrahmen stellen sie jedoch eine hervorragende Versorgung dar.
Unterscheidung nach Material
Titan(legierungen)
Titan ist das am häufigsten verwendete Implantatmaterial und gilt als bewährter Standard. Es ist außergewöhnlich stabil, sehr gut verträglich und verbindet sich zuverlässig mit dem Kieferknochen (Osseointegration). Titanimplantate eignen sich für nahezu alle zahnärztlichen Anwendungen und bieten eine sehr lange Haltbarkeit. Wo besonders hohe Stabilität gefragt ist, z.B. bei Mini-Implantaten, kommen anstelle von Reintitan stabilere Titanlegierungen zum Einsatz.
Keramik (Zirkonoxid)
Keramikimplantate bestehen aus Zirkonoxid, einem metallfreien, biokompatiblen Werkstoff. Sie überzeugen vor allem durch ihre zahnähnliche, weiße Farbe und damit eine besonders hohe Ästhetik. Das ist ein Vorteil gerade im sichtbaren Frontzahnbereich und bei dünnem Zahnfleisch, da kein dunkler Metallrand durchschimmert. Keramik ist außerdem eine ideale Lösung für Patienten mit Metallunverträglichkeit oder dem Wunsch nach einer vollständig metallfreien Versorgung.
Unterscheidung nach Platzierung im Kiefer
Enossale Implantate
Enossale Implantate werden direkt in den Kieferknochen von Ober- oder Unterkiefer eingesetzt; „enossal“ bedeutet „innerhalb des Knochens“. Dort verwachsen sie fest mit dem Knochen und bilden ein sicheres Fundament für Kronen, Brücken oder Prothesen. Sie sind heute mit Abstand die am häufigsten verwendete Form und eignen sich für die meisten Versorgungen. Die zuvor beschriebenen Schrauben-, Zylinder- und Mini-Implantate sind in aller Regel enossale Implantate.
Subperiostale Implantate
Subperiostale Implantate werden nicht in den Knochen eingebracht, sondern liegen als Gerüst auf dem Kieferknochen unter der Knochenhaut und dem Zahnfleisch. Sie kommen vor allem bei Patienten mit stark reduziertem Knochenangebot infrage, bei denen herkömmliche enossale Implantate nicht möglich sind. Heute werden sie nur noch selten eingesetzt, da moderne Verfahren wie der Knochenaufbau in vielen Fällen eine enossale Versorgung ermöglichen.
Transossale Implantate
Transossale Implantate durchdringen den Kieferknochen vollständig und werden ausschließlich in besonderen Fällen verwendet – etwa bei sehr starkem Knochenabbau im Unterkiefer. Aufgrund des aufwändigen Eingriffs und schonenderer Alternativen sind sie heute nur noch von untergeordneter Bedeutung, können in Ausnahmesituationen aber eine sichere Lösung darstellen.
Zygomatische Implantate
Zygomatische Implantate sind besonders lange Implantate, die sich nicht im Kieferknochen, sondern im Jochbein (Os zygomaticum) verankern. Sie bieten sicheren Halt, wenn im Oberkiefer nur wenig Knochen vorhanden ist, und kommen vor allem bei stark reduziertem Knochenangebot oder einem zahnlosen Oberkiefer zum Einsatz. Ihr großer Vorteil: Sie ermöglichen festsitzenden Zahnersatz häufig, ohne dass zuvor ein umfangreicher Knochenaufbau nötig ist.
Unterscheidung nach Zahnsituation
Einzelzahnimplantat
Fehlt ein einzelner Zahn, ersetzt ein Einzelzahnimplantat ihn, ohne die Nachbarzähne zu belasten. Anders als bei einer klassischen Brücke müssen gesunde Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden. Diese Lösung ist besonders substanzschonend, natürlich im Ergebnis und langlebig.
Implantatgetragene Brücke
Fehlen mehrere Zähne in einer Reihe, lässt sich der Zahnersatz über eine Brücke realisieren, die von Implantaten getragen wird. So wird die Lücke sicher und festsitzend versorgt – ebenfalls, ohne gesunde Nachbarzähne beschleifen zu müssen.
All-on-4 / All-on-6
All-on-4 und All-on-6 sind Konzepte für den zahnlosen Kiefer: Vier beziehungsweise sechs Implantate tragen eine komplette, festsitzende Zahnreihe. Der Vorteil liegt in der stabilen Verankerung bei vergleichsweise geringem Implantataufwand – oft lässt sich so eine feste Versorgung erreichen, ohne dass jeder einzelne Zahn ein eigenes Implantat benötigt.
Sofortimplantate
Auch der Zeitpunkt der Implantation ist ein Unterscheidungsmerkmal. Sofortimplantate werden direkt nach der Entfernung eines Zahns in dieselbe Sitzung eingesetzt, was die Behandlungsdauer verkürzt und dem Patienten einen zweiten Eingriff erspart.
Aufbau von Zahnimplantaten
Eine vollständige Zahnimplantat-Konstruktion besteht in der Regel aus drei Einzelkomponenten:
1. Implantatkörper (Zahnimplantat)
Als „künstliche Zahnwurzel“, die mit Hilfe eines zylindrischen oder konischen Gewindes fest im Kieferknochen verankert wird, ist der Implantatkörper das Fundament eines jeden Zahnimplantats.
Die Oberfläche und das für den Implantatskörper verwendete Material beeinflussen dabei maßgeblich den Verlauf der nach der erfolgreichen chirurgischen Implantation notwendigen Einheilphase, in der das Zahnimplantat mit dem Knochen sowie dem umgebenden Gewebe verwächst. Da diese im direkten Kontakt mit dem Körpergewebe stehen, wird heute für die Herstellung von Zahnimplantaten zumeist Titan als Basismaterial gewählt, das nicht nur durch seine lange Haltbarkeit und ausgesprochene Stabilität überzeugt, sondern auch eine besonders hohe Biokompatibilität aufweist. Allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten können durch die Verwendung von Titanimplantaten nahezu vollständig ausgeschlossen werden.
Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid stellen durch ihre extreme Härte, Formstabilität und die Ähnlichkeit mit natürlicher Zahnsubstanz jedoch eine ausgezeichnete, metallfreie Alternative dar, die sich insbesondere für Allergiker oder Rheuma-Patienten eignet, benötigen jedoch in der Mehrzahl der Fälle eine längere Einheilphase als Titanimplantate.
2. Implantataufbau (Abutment)
Als Implantataufbau oder „Abutment“ bezeichnet man ein passgenaues Verbindungsstück, das auf der einen Seite an den Implantatkörper und auf der anderen Seite an die Implantatkrone angeschlossen wird und – ähnlich wie ein Adapter – für eine feste Verbindung zwischen künstlicher Zahnwurzel und Zahnersatz sorgt. Wie der Implantatkörper bestehen auch Abutments zumeist aus Titan oder Keramik.
Als Befestigungssysteme für implantatgetragene Zahnprothesen existieren eine Reihe standardisierter Möglichkeiten wie Kugelkopfanker, Locatoren, Stege oder Teleskopkronen. Alternativ können für die Patienten der Praxisklinik Herne auch individuell auf die jeweiligen, anatomischen Gegebenheiten zugeschnittene CAD-/CAM-Abutments aus Titan oder Zirkonoxid-Keramik erstellt werden, die es ermöglichen, das Weichgewebe um das Implantat besonders natürlich auszuformen und damit ästhetische Unterschiede zu natürlichen Zähnen zusätzlich zu minimieren.
3. Implantatkrone (Suprakonstruktion)
Ist der Implantatkörper vollständig eingeheilt, kann auf dem Abutment der eigentlich sichtbare Zahnersatz, die Implantatkrone befestigt werden. Dies geschieht gemeinhin mittels medizinischem Zement oder durch einfaches Verschrauben.
Der sichtbare Teil des Zahnersatzes, die sogenannte Suprakonstruktion zumeist aus Metall (Gold oder Titan), Vollkeramik oder einem Verbund beider Materialien gefertigt, bei dem eine metallische Krone mit einer zahnfarbenen Keramikverblendung überzogen wird. Optisch lassen sich diese „künstlichen Zähne“ kaum von ihren natürlichen Verwandten unterscheiden, da sie die natürlichen Beschaffenheiten eines Zahns bis ins Detail perfekt nachbilden.
Fehlt mehr als ein einzelner Zahn, können durch implantatgetragenen Brücken oder All-on-four- bzw. All-on-six-Lösungen auch mehrere Zähne oder sogar ganze Zahnreihen ersetzt werden.
Der Arbeitsprozess im hauseigenen Labor
Einen Einblick in die einzelnen Schritte, die bei der Herstellung einer Implantatkrone aus Zirkon in unserem hauseigenen Praxislabor durchlaufen werden, erhalten Sie im folgenden Video. Als Zahnarzt-Spezialist für Zahnimplantate in Herne bieten wir alles aus einer Hand und sind somit besonders flexibel wenn es um die individuellen Ansprüche unserer Patienten geht.
Der Arbeitsprozess beginnt dabei mit einem Scan des zuvor beim Patienten abgenommenen Gebissabdrucks und der darauf aufbauenden Modellierung der Krone unter Einsatz von modernster CAD/CAM Software. Im weiteren Verlauf wird zunächst eine Frässtrategie auf einem Zirkon-Tray angelegt, bevor die Krone im Fräsvorgang abgetrennt wird. Nach dem Sintern im Ofen erfolgt schließlich ein Passgenauigkeitstest sowie die Keramikverblendung der Krone. Den Abschluss bildet eine Hochglanzlackierung, sowie ein finales Brennen.
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Mehr InformationenVorteile von Zahnimplantaten
Zahnimplantate gelten nicht umsonst als die funktionalste, komfortabelste und ästhetischste aller Zahnersatzversorgungen. Im Folgendem zeigen wir die Vorteile von Zahnimplantaten und erläutern diese im Detail:
- Zahnimplantate kommen dem natürlichen Vorbild sehr nahe
- Zahnimplantate sind langlebig und langfristig wirtschaftlicher
- Zahnimplantate beugen Knochenverlust vor
- Für Zahnimplantate werden Ihre gesunden Zähne nicht angetastet
- Zahnimplantate sitzen dauerhaft fest – in jeder Lebenssituation
- Vollprothesen auf Implantaten kommen ohne Gaumenplatte aus
- Zahnimplantate bleiben da, wo natürliche Zähne auch sind: im Mund
- Zahnimplantate haben keine negativen Auswirkungen auf die Aussprache
- Zahnimplantate halten Ihren Körper gesund
Zahnimplantate kommen dem natürlichen Vorbild sehr nahe
Zahnimplantate sind wie ihre „natürlichen Vorbilder“ fest im Kiefer verankert. Von außen wird man Ihnen gar nicht ansehen, dass Sie Zahnersatz tragen. Implantate sind aber nicht nur „schön“, sondern funktionieren auch wie natürliche Zähne – und zwar langfristig. Herkömmlicher Zahnersatz ohne Implantate sitzt bei fachgerechter Anpassung zunächst auch sehr gut. Leider kann es hier jedoch aufgrund der fehlenden Zahnwurzeln bald zu einem Knochenabbau kommen. Die Folge: Der Halt und damit die Funktion Ihres Zahnersatzes verschlechtern unaufhaltsam. Dies bereitet nicht nur Probleme beim Beißen, Kauen, Sprechen und Küssen, sondern schränkt auch Ihr Sozialleben ein. Wer traut sich, schon, „herzhaft“ zu lachen, wenn er Angst hat, dass ihm „die Schublade“ aus dem Mund fällt?
Zahnimplantate sind langlebig und langfristig wirtschaftlicher
Studien zufolge sitzen nach 10 Jahren immer noch 96% aller Zahnimplantate sicher und ohne Einschränkungen im Kiefer. Bedenkt man, dass ein Implantatverlust nicht selten das Resultat einer unzureichenden Zahnpflege ist, sind die 3% Implantatverlust sogar zum Teil vermeidbar. Wenn Sie Ihre Implantate richtig pflegen und regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung in die Praxisklinik Herne kommen, können Ihre Implantate Ihr ganzes Leben lang halten. Herkömmliche Brücken haben mit 5 bis 8 Jahren eine weitaus geringere Überlebensdauer. Zum einen liegt das am Knochenverlust, der mit solchen Lösungen unvermeidlich einhergeht. Zum anderen verschleißen sie schneller. Der schnellere Verschleiß beruht vor allem darauf, dass aufgrund der fehlenden Zahnwurzeln stärkere Kaukräfte auf die Zahnbrücke und den Kieferkamm einwirken. Bei natürlichen Zähnen und implantatgetragenem Zahnersatz werden die Kaukräfte hingegen über die Zahnwurzeln an den Kieferknochen weitergegeben. Dort wirken sie positiv, weil sie das Kieferknochenwachstum stimulieren und so Knochenverlust verhindern.
Zahnimplantate bedeuten zwar zunächst eine höhere finanzielle Investition, rechnen sich langfristig aber, weil sie nicht alle paar Jahre erneuert werden müssen.
Zahnimplantate beugen Knochenverlust vor
Werden verloren gegangene Zähne nicht ersetzt, hat dies negative Auswirkungen auf die Kaufunktion. Außerdem droht im Bereich der Zahnlücke Knochenverlust. Schon während der Heilung des Zahnfaches nach Zahnverlust verliert der Knochen an Volumen. Leitet man nicht kurzfristig Gegenmaßnahmen ein, setzt sich der Knochenabbau unaufhaltsam fort. Der Kieferknochen will „trainiert“ sein wie Muskeln. Die „Hanteln“ des Kieferknochens sind die natürlichen Kaukräfte. Während Sie beißen und kauen, wirken über die Zahnwurzeln ständig Druck und Zugkräfte auf den Knochen ein. Dies stimuliert die Knochenumbauprozesse, bei denen alter Knochen durch neuen ersetzt wird. Dort, wo kein Zahn mehr ist, fehlen die Kaukräfte und somit die Stimulation. In der Folge wird mehr Knochen ab- als aufgebaut. Am Ende eines solchen Prozesses bleibt im Bereich der Zahnlücke nur noch ein stark abgetragener und schmaler Kieferkamm übrig. Fehlen mehrere Zähne in der Zahnreihe, wird der Knochenabbau noch beschleunigt. Mit Zahnimplantaten kann der drohende Knochenverlust aufgehalten werden, da sie die natürlichen Zahnwurzeln ersetzen und die ständige Erneuerung des Kieferknochens sicherstellen.
Für Zahnimplantate werden Ihre gesunden Zähne nicht angetastet
Herkömmliche Zahnbrücken werden mithilfe von Zahnkronen auf den die Zahnlücke flankierenden natürlichen Zähnen befestigt. Hierfür muss Ihr Spezialist für Implantologie in Herne die als „Brückenpfeiler“ dienenden gesunden Zähne abschleifen. Wertvolle Zahnsubstanz geht so für immer verloren. Zahnimplantate hingegen sitzen fest im Kiefer, und zwar genau dort, wo sich ursprünglich Ihr natürlicher Zahn befand.
Zahnimplantate sitzen dauerhaft fest – in jeder Lebenssituation
Sicherlich haben Sie schon einmal beobachtet, wie ältere Menschen versuchen, ihre zu locker sitzenden „Dritten“ mit der Zunge wieder „an Ort und Stelle“ zu rücken. Mit Zahnimplantaten lassen sich solche peinlichen Situationen vermeiden. Sprechen, Beißen und Kauen werden wieder zur natürlichsten Sache der Welt. Implantatgetragener Zahnersatz gehört so selbstverständlich zu Ihnen, wie einst Ihre natürlichen Zähne. Bei Teilprothesen sind die Klammern zur Befestigung an der Restbezahlung in vielen Situationen sichtbar. Wird eine Teil- oder Vollprothese nicht „meisterlich“ hergestellt, sieht man der Prothesenbasis sofort an, dass sie aus Kunststoff besteht. Implantatgetragene Einzelkronen oder Zahnbrücken wirken hingegen sehr natürlich. Die Zahnimplantate sind tief im Kieferknochen verankert. Auch die Verbindungselemente befinden sich – für andere unsichtbar – unterhalb des Zahnfleischsaums. Bei einem guten „Weichgewebsmanagement“ schimmert die Farbe der Implantataufbauten niemals durch. Bei Teil- oder Vollprothesen auf Implantaten gibt es zwar auch eine Prothesenbasis aus Kunststoff, doch können wir diese von Anfang an graziler gestalten.
Vollprothesen auf Implantaten kommen ohne Gaumenplatte aus
Herkömmliche Vollprothesen verderben Ihren Trägern häufig die Freude am Sprechen und Essen. Besonders negative Auswirkungen hat die „Gaumenplatte“ aus Kunststoff auf den Geschmacksinn. Innige Küsse werden wegen des „Plastiks“ als peinlich empfunden. Sicher sitzende, implantatgetragene Zahnprothesen ganz ohne Gaumenplatte (abhängig von der Zahl der Implantate) erhöhen Tragekomfort und Lebensfreude erheblich.
Zahnimplantate bleiben da, wo natürliche Zähne auch sind: im Mund
Zahnimplantate sind genauso im Knochen verankert wie natürliche Zähne auch. Bei der täglichen Zahnpflege ändert sich also nichts. Herkömmliche abnehmbare Prothesen lassen sich zwar sehr leicht reinigen, müssen dafür aber aus dem Mund genommen werden. Manchmal fallen schlecht sitzende Prothesen auch von ganz alleine aus dem Mund, und zwar nicht nur im Bad, sondern auch in ganz anderen Situationen. Diese Peinlichkeit bleibt Ihnen mit implantatgetragenem Zahnersatz erspart.
Zahnimplantate haben keine negativen Auswirkungen auf die Aussprache
Sitzt Ihre herkömmliche Prothese schlecht, sind Sie ständig damit beschäftigt, sie auf dem Kieferkamm zu halten. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Aussprache. Nuschel- und Lispelgeräusche beim Sprechen sind die Folge. Bei Zahnersatz auf Implantaten entsteht dieses Problem nicht.
Zahnimplantate halten Ihren Körper gesund
Eine gesunde Ernährung fördert bekanntermaßen die Gesundheit. Das Beißen und Kauen mit einer schlecht sitzenden Zahnprothese bereitet hingegen vielen Menschen Probleme. Wir in der Implantologie Herne haben die Erfahrung gemacht, dass Zahnprothesenträger Lebensmittel vermeiden, die ein allzu großes „Kauvermögen“ erfordern. Dabei handelt es sich nur leider oft um sehr gesunde Nahrungsmittel wie Äpfel, Nüsse und Vollkornbrot. Zahnimplantate hingegen funktionieren genauso gut wie natürliche Zähne und helfen, eine einseitige Ernährung zu vermeiden. Essen ist außerdem ein Stück Lebensfreude. Es ist schade, wenn man sich wegen seiner „Dritten“ Speisen verkneifen muss, die man eigentlich sehr mag.
Wann & für wen sind Zahnimplantate sinnvoll?
Gehören Sie womöglich zur richtigen Zielgruppe für Zahnimplantate? Hier einige Beispiele, wann das zutrifft:
- Ihnen fehlt ein Zahn, den Sie gerne von der Wurzel bis zur Krone ersetzen lassen möchten.
- Ihnen droht Zahnverlust, weil Ihre Zahnkrone nicht mehr hält, die Zahnwurzel entzündet ist.
- Sie haben bereits viele Zähne verloren, möchten aber keine herkömmliche Zahnprothese.
- Sie haben mehrere Zähne verloren, möchten aber für die Befestigung einer Zahnbrücke keine gesunde Zahnsubstanz opfern.
- Sie tragen bereits eine Brücke oder Prothese. Diese sitzt locker und verursacht wunde Stellen.
- Die ständige Verwendung von Haftcremes ist Ihnen lästig.
- Sie möchten verhindern, dass sich aufgrund der fehlenden Zahnwurzeln Kieferknochen abbaut.
- Sie möchten endlich wieder alles essen können – auch Lebensmittel, die stärker gekaut werden müssen wie Äpfel oder Steaks.
- Sie wünschen sich mehr Lebensqualität durch besser sitzende dritte Zähne.
- Sie wünschen sich Ihr altes Selbstvertrauen zurück, das sie wegen Ihrer fehlenden Zähne verloren haben.
- Sie möchten endlich wieder befreit lächeln und von Herzen lachen können.
Zahnimplantate ohne vorherigen Knochenaufbau
Zahnimplantat unter Narkose / Vollnarkose
Durch Anwendung der maximal gewebeschonenden computernavigierten Zahnimplantation reicht eine örtliche Betäubung für die Insertion von Implantation meistens aus. Sind vor der Implantation chirurgische Eingriffe wie zum Beispiel ein aufwendiger Knochenaufbau nötig, können wir Sie jedoch auch unter Narkose oder Sedierung behandeln. Wenn Sie zu den Angstpatienten gehören, besteht die Möglichkeit, Narkose oder Sedierung auch bei einer Routine-Implantation in Anspruch zu nehmen. Niemand muss bei uns auf Zahnimplantate verzichten, weil er Angst vor der Behandlung hat.
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Natürlich sind wir aber auch persönlich für Sie da. Vielleicht steht ja gerade sowieso ein Prophylaxe-Termin an. Nutzen Sie doch diesen, um sich bei Ihrem Zahnarzt der Praxisklinik Herne umfassend über das Thema Zahnimplantate zu informieren.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Zahnimplantaten aus Titan und Implantaten aus Keramik?
Zahnimplantate aus Titan sind die verbreitetste Art von implantatgetragenem Zahnersatz, da Reintitan eine ausgesprochen hohe Biokompatibilität aufweist und im Allgemeinen hervorragend vom Körper vertragen wird. Abstoßungsreaktionen oder Allergien sind bei Titanimplantaten nur selten zu erwarten. Zudem ist das Material äußerst bruchfest und korrosionsbeständig, was ihm eine besonders lange Lebensdauer verleiht.
Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid finden häufig bei Patienten Verwendung, die nicht für Implantate aus Titan in Frage kommen, da sie unter Allergien oder rheumatischen Erkrankungen leiden. Die sehr natürlich aussehenden Keramikimplantate werden zudem häufig im Frontzahnbereich eingesetzt oder wenn ästhetische Gesichtspunkte eine besonders wichtige Rolle spielen. Ein entscheidender Nachteil von Implantaten aus Keramik liegt jedoch darin, dass sie in der Regel eine bis zu zweimal längere Einheilphase benötigen als Titanimplantate.
Werden die Kosten für Zahnimplantate von den Krankenkassen übernommen?
Kann man Zahnimplantate auf Raten bezahlen?
Wie lange sollte man nach dem Einsetzen von Zahnimplantaten auf Kaffee oder Alkohol verzichten?
Was kann man nach einer Zahnimplantation bedenkenlos essen?
Gibt es eine Altersgrenze für Zahnimplantate?
Wie lange halten Zahnimplantate?
Kann sich ein Implantat entzünden?
Eine Entzündung um ein Implantat (man nennt das Periimplantitis) kann z. Beispiel durch mangelnde Hygiene entstehen. Diese Entzündung wird in der Regel von sehr wenigen Symptomen begleitet und kann daher schon weit fortgeschritten sein, wenn sie bemerkt wird. Die professionelle Zahnreinigung ist ein wichtiger Baustein um das zu verhindern.
Wie hoch sind die Kosten für die Implantatschraube
Hier gibt es enorme Unterschiede! Für den Patienten sind die Unterschiede zunächst kaum ersichtlich, sehen Titanimplantate doch alle gleich aus. Es gibt auf dem Markt eine sehr grosse Anzahl von Herstellern. Dazu muss man aber wissen, dass die Stückzahlen, die von den Firmen produziert werden sehr unterschiedlich sind. Die Handhabung beim Einsetzen der Implantate, die Möglichkeiten der Versorgung mit Zahnersatz sind dabei ausschlaggebend. Ein einfaches Implantat kann um 100,-€ kosten. Oftmals können durch ein solches Implantat aber nicht alle Situationen versorgt werden. Am oberen Ende findet man Implantate, die bis zu 400,-€ kosten. Keramikimplantate können noch teurer werden und schlagen oft mit über 400,-€ zu Buche. Für den Patienten sollte es wichtig sein, dass der Implantathersteller schon einige Jahre auf dem Markt sein sollte. Bedenken Sie, auch ein Implantat unter Umständen nach vielen Jahren noch einmal mit einer neuen Krone versorgt werden muss. Dann sollte sichergestellt sein, das es den Hersteller noch gibt. Bei kleineren Firmen kann das nicht immer sichergestellt sein. Fragen Sie Ihren Operateur warum er welches Implantat verwendet.
Was kosten Implantate? Allgemeines
Die Kosten, die durch ein Implantat entstehen teilen sich die Kosten für den chirurgischen Eingriff, bei dem das Implantat gesetzt wird und den Teil für die sogenannte prothetische Versorgung des Implantates z. B. mit einer Krone. Die Abrechnungsverfahren für eine Implantation sind bei privat Versicherten Patienten durch die Gebührenordnung für Zahnärzte geregelt. (Die Abkürzung dafür heisst GOZ). Diese GOZ regelt für Privatpatienten die gesamte Abrechnung . Bei gesetzlich Versicherten Patienten gibt es bei der Abrechnung verschiedene Ansätze. 1. der chirurgischen Teil wird ebenfalls durch die GOZ bestimmt. 2. der prothetische oder zahntechnische Bereich wird durch das Festzuschusssystem der Krankenkassen bestimmt.
Was sind Implantate?
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