Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für mich? Wir unterstützen bei der Entscheidung.
Von Zahnrestauration spricht man im Allgemeinen, wenn beschädigte, fehlende oder kranke Zähne ersetzt oder wiederhergestellt werden müssen. Die für die Zahnrestauration zuständigen Fachgebiete sind daher – je nach Umfang und Schwere der Zahnschäden, Zahnerkrankungen oder Zahnverluste – die restaurative, rekonstruktive oder ästhetische Zahnheilkunde bzw. die zahnärztliche Prothetik und Implantologie.
Häufig beinhaltet die Zahnsanierung im Sinne des Wunsches nach „neuen Zähnen“ jedoch eine Kombination verschiedener zahnärztlicher Behandlungen, abhängig von der individuellen Befundsituation. Darunter: Inlays/Onlays, Veneers, Kronen, Brücken oder (implantatgetragene) Teil- und Vollprothesen.
Bei einer Zahnzusatzversicherung werden monatliche Beiträge an einen privaten Versicherer gezahlt. Im Gegenzug übernimmt dieser einen Großteil der Zahnarztkosten für bestimmte Leistungen, die sonst als Eigenanteil gezahlt werden müssten. Typischerweise werden 70 bis 100 Prozent der Kosten für bestimmte Leistungen erstattet, abhängig vom gewählten Tarif.
Die genauen Leistungen variieren je nach Tarif, Anbieter und Alter des Versicherten. Die Vorstellung, Zahnzusatzversicherungen würden „alles” übernehmen, ist ein Mythos bzw. Irrglaube. Ausschlüsse gelten beispielsweise für bereits begonnene Behandlungen oder kosmetische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit. Die häufigsten Leistungsbereiche, in denen Kosten übernommen werden, sind:
Als Richtwert liegen die Kosten für eine Zahnzusatzversicherung für Erwachsene bei etwa 5 bis 60 € pro Monat. Personen unter 40 Jahren sollten üblicherweise mit 15 bis 30 € pro Monat rechnen, während sich die Preise im Segment 50+ in der Regel bei 35 bis 60 € einpendeln.
Die GKV decken grundlegende Versorgungen ab, aber für ästhetisch oder funktional hochwertige Behandlungen, die oft medizinisch empfohlen sind, um langfristig Komplikationen zu vermeiden, reicht das oft nicht aus. Eine Zahnzusatzversicherung kann hier Risiken mindern, lohnt sich gleichzeitig aber nicht für jeden – bei guter Zahngesundheit und regelmäßiger Vorsorge (wie empfohlen in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, DGZMK, Stand 2023) könnte sie überflüssig sein.





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