Definition Fluoride

Fluoride entstehen aus dem Gas Fluor und können in der Zahnmedizin sehr nützliche Aufgaben zum Schutz der Zähne übernehmen. Das Ausgangsprodukt, Fluor, ist ein eigentlich für den Menschen giftiges Gas, das, wenn es chemische Verbindungen eingeht, Fluoride erzeugt. Solche Fluoride wiederum können die Zähne schützen und werden daher zum Beispiel in vielen Zahnpasten, Füllungen oder auch bei der professionellen Zahnreinigung verwendet. Fluoride können direkt vor Karies schützen, indem sie den Zahnschmelz stärken. Sie unterstützen die Remineralisation, regen die Bildung eines Schutzfilms auf dem Zahn an, sorgen für erhebliche Störungen im Stoffwechsel der Bakterien und können, gerade im Kindesalter, die Stärkung der Mikrostruktur von Zähnen unterstützen. Somit sind Fluoride insgesamt sinnvoll und hilfreich für den Zahnarzt und die Patienten.