Zahnästhetik und moderner Zahnersatz

Es gibt verschiedene Materialien Zahnersatz anzufertigen. Die Ästhetischste Lösung ist auf jeden fall biokompatible Vollkeramik. Damit haben unsere Techniker die Möglichkeit Ihre Zähne so natürlich wie möglich zu gestalten.

Werkstoffe

Es existieren eine Reihe unterschiedlicher Werkstoffe, die für den Zahnersatz verwendet werden kann. Diese unterscheiden sich nach Haltbarkeit, Festigkeit und Bioverträglichkeit.

Keramik

Keramik wird als Verblendungs- und Gerüstwerkstoff eingesetzt, um bspw. Kronen in einer zahnähnlichen Farbe erscheinen zu lassen. Darüber hinaus wird dieser Werkstoff auch für vollkeramische Kronen, Inlays oder Teilkronen verwendet. Keramik weist eine hohe Bioverträglichkeit auf. Darüber hinaus ist Keramik in Aussehen und Festigkeit der natürlichen Zahnsubstanz sehr ähnlich. Zu den Nachteilen von Keramik zählt die Anfälligkeit hinsichtlich Brüchen und Absplitterungen, z. B. wenn eine keramische Prothese herunter fällt.

Zirkon

Zirkon ist ein Material, das aus der Weltraumtechnik kommt und seit Jahren auch im medizinischen Bereich angewendet wird. Der Stoff ist metallfrei und ist aus diesem Grund besonders für Allergiker interessant. Für den Zahnersatz ist Zirkon geeignet, da es eine hohe Festigkeit besitzt und der natürlichen Zahnfarbe sehr ähnlich ist.

Gold

Gold hat eine hohe Bioverträglichkeit und ist außerdem sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Darüber hinaus ist es sehr lange haltbar. Aufgrund des Kaudrucks wird Gold als Zahnfüllung als Legierung mit weiteren Werkstoffen, z. B. Platin, Palladium, Silber oder Kupfer eingesetzt.

NEM

NichtEdelMetall (NEM)-Legierungen bestehen aus unterschiedlichen Metallen wie Kobalt, Chrom und Molybdän. Der tatsächliche Nickelgehalt liegt bei NEM-Legierungen bis zu 0,1%. Trotzdem sollten Patienten, die allergisch auf Nickel reagieren, nicht NEM-Liegerungen als Werkstoff wählen.

Cad/Cam (Cerec)

Kunststofffüllungen passen sich dem Zahn in der Farbe perfekt an, mit beiden Werkstoffe lassen aber auch nur Defekte bis zu einer bestimmten Größe wieder verschließen.

Warum ist die Wahl des Werkstoffes so wichtig?

Die Herstellung einer so genannten Einlagefüllung zeigt, wie das in der Zahnarztpraxis funktioniert.
Amalgam und Kunststofffüllungen, sowie Gold und keramische Einlagefüllungen haben für ihren Einsatzbereich Vor- und Nachteile. Im Gegensatz zu Amalgamfüllungen passen sich Kunststofffüllungen dem Zahn in der Farbe perfekt an, mit beiden Werkstoffe lassen aber auch nur Defekte bis zu einer bestimmten Größe wieder verschließen.
Mit Einlagefüllungen aus Gold lässt sich ein hohes Maß an Haltbarkeit und Funktionalität erreichen, allerdings mit eingeschränkter Ästhetik. Mit Einlagefüllungen und Zahnersatz aus vollkeramischen Materialien wird neben dem Wunsch nach Langlebigkeit und guter Funktion auch die Vorstellung von perfekter Optik erfüllt.
In den achtziger Jahren wurde durch den Schweizer Prof. Mörmann mit der Firma Siemens eine Gerätekombination patentiert und ständig weiterentwickelt, die im idealen Fall die Herstellung einer keramischen Füllung ohne den üblichen Abdruck erlaubt. Dazu wird von dem defekten Zahn im Munde des Patienten mit einer Camera ein Bild aufgenommen, aus dem der Computer ein dreidimensionales Bild (3D Rekonstruktion) entstehen lässt. Der Zahnarzt kann jetzt direkt am Computerbildschirm eine passenden keramische Einlage (ein Inlay, Onlay oder eine Krone) konstruieren.

Die Beratung beim Zahnarzt

Mittlerweile haben sich sehr unterschiedliche Zahnersatzmaterialien in der Zahnmedizin bewährt. Galt es früher vor allem zwischen Gold und Amalgam zu unterscheiden, sind mittlerweile stets mehrere Materialien denkbar, um einen Zahnersatz herzustellen. Alle Zahnersatzmaterialien haben Vor- und Nachteile. Die individuelle Beratung in der Zahnarztpraxis ist deshalb entscheidend.

Mögliche Probleme mit den Zahnersatzmaterialien

Das Ziel der zahnärztlichen Behandlung ist es, jeweils die individuell beste Lösung zu finden. Pauschal lässt sich nicht sagen, ob NEM Zahnersatz besser ist oder eine Krone aus einer Goldlegierung. Vor allem die Verträglichkeit ist ein entscheidender Aspekt. Besonders Gold und Keramik sind hier eine gute Wahl, aber auch Zirkon hat sich in vielen Fällen bewährt. Selbstverständlich kommen andere Faktoren hinzu, wie die Langlebigkeit und auch der Preis für das Zahnersatzmaterial. Die Zahnersatzmaterialien im Einzelnen finden sich oben.

Kontakt

Zahnärztliche Praxisklinik Herne
Heidstraße 126
44649 Herne

Tel 02325 71945
Hotline 0800 6468-378

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